Photovoltaik – mein eigenes Kraftwerk am Haus

Photovoltaik – mein eigenes Kraftwerk am Haus

Jeder spricht davon, und auch in den Medien ist immer wieder was zu hören. 
Doch: was ist das überhaupt?

Unter Photovoltaik (kurz PV) versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, mittels Solarzellen in elektrische Energie. 

Gerade in unserer Zeit, in der die CO2-Reduktion immer mehr an Notwendigkeit gewinnt, wird diese Art der Stromerzeugung nicht nur im Firmenbereich, sondern auch im privaten Bereich immer mehr zu einem wichtigen Thema.

Auch ein Sparpotential wird von den Erzeugern und deren Vertrieb immer wieder versprochen.

Lassen Sie uns doch gemeinsam mal das Ganze ein bisschen verifizieren, ob dies überhaupt möglich ist!

Die PV-Anlage nutzt somit Energie, die uns quasi ständig kostenlos zur Verfügung steht (die Sonne), und das ist sicher einer der wichtigsten Punkte, die sie von fossilen Energiequellen unterscheidet.

Da der Solarstrom somit quasi die CO2-Werte reduziert (beim fossilen Brennstoff werden diese Werte sehr strapaziert), nennt man den Solarstrom auch „grünen Strom“ oder „Öko-Strom“. 

Gerade bei der Sanierung eines Hauses oder dem Hausbau als solches, sollte man sich mit dem Thema der PV auseinandersetzen, da – nach der Investition – der Strom quasi gratis erzeugt werden kann.
Der Strom, der nicht selbst gebraucht wird, kann entweder in das Netz rückgespeist werden, oder aber in Speichern für die spätere Nutzung geparkt werden.

Die Einspeistarife sind – je nach Anbieter – ziemlich unterschiedlich, und richten sich auch nach der Abnahmemenge. Derzeit sind Tarife von 3,49ct – 10ct pro kWh.

In den jetzigen Zeiten, in denen die E-Mobilität (Autos, Fahrräder, Krafträder) immer mehr an Attraktivität gewinnt, ist diese Art der Stromerzeugung sicher eine gute Alternative, noch dazu man gegenüber von Fremdversorgern unabhängig ist.

Nun ist es aber so, dass diese Anlagen ja auch was kosten, weswegen es entscheidend ist, wieviel Strom erzeugt wird. 

Auf die Anlage als solches, geben die Hersteller meist eine Garantie von 25 Jahren. Die Wartungskosten bei den Anlagen sind sehr gering (ausgenommen die Wechselrichter, die sehr empfindlich sind). Die Anlagen sind – im Gegensatz zum Beispiel zu den Windrädern – auch geräuschlos. 

Die Montage auf den Dachflächen stellt sich – je nach Ausrichtung der Dachflächen – als relativ simpel dar. Sogar auf Flach- oder Pultdächern, wie sie heute gerne gebaut werden, können diese Module installiert werden. Eine eigene Baugenehmigung ist nicht notwendig, wobei der Weg zum Nachbarn sicher priorisiert werden sollte. Wenn die Dachausrichtung Richtung Süden zeigt, so wird bei diesen Anlagen das beste Ergebnis erzielt, wobei auch die Neigung der Module wichtig ist, um die bestmögliche Ausbeute zu garantieren (30 Grad Neigungen sind optimal). 

Natürlich gibt es auch bei dieser Art der Stromerzeugung Nachteile!

An erster Stelle steht – wie so oft – natürlich der Faktor Geld. Eine PV-Anlage ist sicher eine Investition, die gut durchdacht werden sollte (gerade in Hinblick darauf, wieviel Strom erzeugt werden muss, um einen Break-Even zu ermöglichen). 

Die Anbieter von PV-Anlagen ermöglichen mit zum Beispiel Mietvarianten auch Möglichkeiten, sich diese Art der Stromerzeugung somit auch leisten zu können, eine andere Variante ist der gute alte Bankkredit.

Ein Nachteil ist sicher auch die Optik, von der nicht jedermann überzeugt ist, und die Dachkonstruktion (gerade bei älteren Häusern) muss auch dementsprechend überprüft werden, da diese Module ja ein Gewicht haben, das von der Statik her definitiv 365 Tage im Jahr (und im Winter oft auch mit Schnee nochmals mehr belastet) auf dem Dach lastet. 

Die Anfälligkeit der Wechselrichter wurde bereits oben erwähnt, da ohne Wechselrichter der Gleichstrom nicht in Wechselstrom umgewandelt werden kann.

Da diese Anlagen natürlich vom Sonnenlicht abhängig sind, ist eine komplette autarke Energieversorgung nicht gewährleistet, da: wo keine Sonne, da kann auch kein Strom erzeugt werden, und der Fernseher bleibt dunkel, dafür wird´s im Kühlschrank warm!

In den vorliegenden Quellen konnte auch erfahren werden, dass es besser ist, sich vorher eine PV-Anlage zu kaufen, und den Speicher erst dann nachzurüsten, da die Förderungen hier um einiges besser sind.

Wie lange hält eigentlich eine PV-Anlage?

Eine PV-Anlage ist – ausgenommen der Wechselrichter – sehr langlebig. Die Lebensdauer kann mit mindestens 30 Jahren angenommen werden, wobei ab einem Alter von ca. 25 Jahren die Leistungsfähigkeit der Anlage bei 80% gegenüber einer neuen Anlage ist. Nach ca. 30 Jahren sollten dann die Module getauscht werden, um eben die Leistung der Anlage wieder zu heben.

Die Kosten für die Errichtung einer PV-Anlage sind in den letzten Jahren stark gefallen, da durch Steigen der Nachfrage der Preis der Anlagen sich kontinuierlich verringerte.
Derzeit kann man einen Richtpreis von EUR 1.600,00 / kWp annehmen. 
Das heißt, dass eine Anlage mit 7kWp (Normgröße für ein „normales Einfamilienhaus“), die rund 
5.000 kWh pro Jahr erzeugt, circa EUR 11.000,00 kostet.

Förderungen werden sowohl von Seiten der EU, Österreich als auch (in unserem Fall) Kärnten angeboten.

Sollten Sie weitere Fragen zu PV-Systemen oder zu artverwandten Themen haben, dann wenden Sie sich bitte gerne an uns!

Quellen:
www.wikipedia.at
www.e-control.at
www.fertighausanbieter.at

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